Frauen für eine gerechte Welt

Was benutzen die NepalesInnen an Stelle von Messer und Gabel? Welche Hand ist bei den NepalesInnen unrein? Mit diesen und ähnlichen Fragen tasteten wir uns an Hand eines Memory an das Land Nepal heran und dabei wurde Lust am gemeinsamen Spielen und Neugierde, mehr über das Land zu erfahren, geweckt.

Friederike Flesch, Diözesanleiterin der kfb-Salzburg, nahm am 23. Februar im Pfarrsaal Saalfelden 14 Frauen mit eindrucksvollen Bildern und berührenden Geschichten auf eine Reise nach Nepal mit, die sie im Herbst 2016 mit 13 weiteren kfb-Frauen aus ganz Österreich unternahm.

Wir erfuhren, dass Frauen und Mädchen in Nepal wenig zählen. Sie erleiden häufig sexualisierte und häusliche Gewalt. Viele verlassen ihre Heimat, ziehen in die Städte, wo sie auf Besserung ihrer sozialen Situation bauen. Aber auch dort werden sie beim Zugang zu wirtschaftlichen und sozialen Ressourcen benachteiligt. Obwohl es eine gesetzliche, fünfjährige Grundschulzeit gibt, beendet diese nur die Hälfte aller Kinder, da sie Geld verdienen müssen.Betroffenheit war bei Friederike in der Schilderung der Lebenssituation der Frauen spürbar, die aufgrund ihrer schweren Arbeit unter Gebärmuttervorfall leiden.

Bei einer Linsensuppe mit Gemüse klang der interessante Abend kulinarisch aus und die Frauen sammelten spontan Geld für die Organisation Nepal Mahila Bishwasi Sangh (NMBS), welche im Rahmen der Aktion Familienfasttag unterstützt wird. Dort erhalten Mädchen und Frauen Zugang zu Bildung, Erlernen handwerkliche Fertigkeiten wie Nähen und Taschen Knüpfen oder bekommen Gesundheits- und Rechtsberatung. Ein Beitrag für eine gerechte Welt!

Roswitha Hörl-Gaßner, Vorsitzende kfb-Salzburg

(c) Fotos: Friederike Flesch und Roswitha Hörl-Gaßner

 

Zum Vormerken Fastensuppe:

Freitag, 24. März 2017, 11.00 14.00 Uhr Ort:  Pfarrsaal Saalfelden

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