Barbara und Hans Haider ließen uns in Theorie und Praxis in die Welt des Räucherns eintauchen. Sie verstehenRäuchern mit Kräutern es mit ihrer Bodenständigkeit, die Verwendung und Wirkung der heimischen Pflanzen so weiterzugeben, dass in Einer/m die Neugier und das Interesse an diesem Thema geweckt wird und sie zeigen, dass ihnen die Bewahrung der Schöpfung und die Verbindung mit ihrem Glauben  wichtig ist.

Räuchern erfordert ein sich bewusstes Zeit nehmen für das Ritual, das Vorbereiten, Durchführen, Verweilen und Abschließen. Die Technik ist einfach: Ein paar getrocknete Kräuter auf ein Sieb legen, welches in einem bestimmten Abstand über der “Feuerstelle” liegt und schon werden durch unseren Geruchssinn Erinnerungen neu geweckt. Oder man/frau verwendet ein Stück Kohle, zündet diese an und streut auf die Kohle Harz und verteilt darauf die Kräuter. Hier ist die Rauchentwicklung größer Von Düften umströmtund der Einsatz in größeren und längeren Raucheinheiten möglich.

In unserer Gegend kennen wir das Räuchern hauptsächlich bei liturgischen Feiern, vor allem bei Hochfesten.. Im häuslichen Gebrauch wird es vielerorts in den Rauchnächten vor dem Weihnachtstag, vor Neujahr und vor Hl. Drei König nach den überlieferten Bräuchen gepflegt. Die Hausbewohner gehen mit einem „Weihrauchgefäß“ betend durchs Haus. Das Räuchern wird in vielen Kulturen und Religionen auf der ganzen Welt gelebt. Vielleicht wird es auch in unseren Breiten wieder mehr gepflegt.