Wallfahrt nach Maria Dürnberg am 27.7.2013

Autor und Bilder: Alois Eder

In Pestzeiten haben sich Saalfeldner nach Maria Dürnberg verlobt, um in Zukunft von dieser Geisel Gottes verschont zu werden. Aus diesem Grunde wird in der Wallfahrtskirche am Dürnberg während der Gottesdienste eine von den Saalfeldnern gestiftete Kerze angezündet. Sobald sie abgebrannt ist, bringen Saalfeldner Wallfahrer mit dem Bus eine neue Kerze.

Bereits zum elften Mal hat sich heuer wiederum eine Wallfahrergruppe mit dem Rad auf den Weg zur Gnadenmutter am Dürnberg aufgemacht.

Nach dem Pilgersegen vor der Pfarrkirche Saalfelden starteten die sportlichen Wallfahrer um 6 Uhr. Erste Gebetsrast war bei der Pfarrkirche in Weißbach. Danach ging’s hinauf zum Hirschbühel. Nach einem herzhaften Frühstück führte die weitere Strecke zu den nächsten Gebetsstationen in der Kirchen zu Ramsau und Oberau. Während in den vergangenen Jahren auch mit Regen gerechnet werden musste, brannte heuer die Sonne ganz schön heiß herunter! Alle Radfahrer sind schließlich gut am Ziel angekommen und wurden von den Busfahrern freundlich begrüßt. Nach dem Mittagessen wurde in der Wallfahrtskirche Maria Dürnberg der Gottesdienst mit unserem Herrn Dechant Roland Rasser gefeiert.

Ein besonderer Dank gilt dem PGR-Obmann Josef Herzog für die Organisation, Albert Göschl für die guten Gedanken bei den einzelnen Gebetsstationen und Michl Blatzer für den Rücktransport der Fahrräder.
Während die meisten Wallfahrer mit dem Bus der Fa. Landauer die Heimreise antraten, fuhren einige besonders Sportliche mit dem Rad nach Hause.