Gottes Schöpfung mit allen Sinnen spüren

Das war heute vom Morgen bis zum Schluss eine Symphonie der Gedanken.”

Trockenen Fußes die Busse der Fa, Pliem und der Fa. Hörl am Großparkplatz in Saalfelden bestiegen, führte unsere Fahrt über das Brixental in die Wildschönau.  Der Willkommenstrunk und die launigen Worte des Hausherrn beim Kellerwirt in Oberau ”heiterten” uns auf, sodass die angekündigte Wetterprognose mit Regen und Kälte fast in Vergessenheit geriet. Und scheinbar zog das “Aufheitern” seine Kreise, denn auch das Wetter besserte sich Zug um Zug, sodass der von der ”Reiseleiterin”  im Auto vergessene Schirm nicht abging ;-) .

 

Das Gehen von Station zu Station, das Verweilen, Staunen und Hinspüren entlang des Franziskusweges öffnete unsere Sinne, sodass wir Vogelgesang, Rauschen des Baches, Grauerlen oder kleine Kröten am Wegesrand wahrnahmen 

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Einige verweilten derweilen in Oberau und erkundeten den Ort, besichtigten die Antoniuskirche und tauchten in die Schönheit des Innen neu gereinigten “Wildschönauer Doms” ein. (Zur Reinigung des Blattgoldes verwendeten die Restaurateure altes Brot, verriet uns der Ortspfarrer.) Das Strahlen der Kirche wurde beim gemeinsamen Gottesdienst Feiern noch unterstrichen :-)

 

Beim Kellerwirt sorgten rührige Damen und Herren für das leibliche Wohl. Und gestärkt und dem Regen trotzend führte die Fahrt weiter zum Talschluss, dem Schönanger. Und flexibel, wie wir Frauen sind, stellten wir das Programm kurzerhand um, verwöhnten unseren Magen zuerst mit Kuchenspezialitäten und Kaffee und ließen uns anschließend vom Käsemeister H. Schönauer persönlich in der angrenzenden Schaukäserei in die Kunst  des Käsens einweihen. Der Gaumen kostetet sich durch verschiedenste Käsesorten und ein veredeltes Almwasser rundete die Führung ab und der in der Luft liegende Duft lud zum Kauf ein :-) .

Im Heimatort unseres Diakons Roland Frühauf, in Auffach, spürten wir noch einmal unserem einzigartigen Leben als Teil der Schöpfung Gottes nach.

Danke für die vielen Begegnungen, Gespräche und das gemeinsame Wallfahren. Wir freuen uns schon auf ein nächstes Mal und ein neues Ziel! Roswitha Hörl-Gaßner