2. Woche – Beziehungen pflegen

Gebet: Ein Familienmitglied zündet das Teelicht an und stellt es zur zweiten Woche.
Herr, unser Gott, du schenkst uns die Fastenzeit als eine Zeit der Begegnung mit anderen Menschen. Wir bitten dich: Hilf uns in der Unruhe des Alltags Zeiten zu finden in denen wir uns bewusst begegnen können und es uns gelingt unsere Beziehungen zu anderen Menschen und in der Familien zu pflegen. Amen.

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Puzzle

Rückschau auf die vergangene Woche: Wie ist es uns ergangen mit unseren Vorsätzen und Veränderungen? Was ist offen geblieben? Warum?
Unsere Fußstapfen „wandern“ nun zur zweiten Woche als ein Zeichen des Weitergehens und eines Neubeginns.

Gespräch: Das Herz wird aus dem Rucksack ausgepackt. Das Herz steht für guten Umgang miteinander. Wie gut Leben miteinander gelingt, hängt von alltäglichen Kleinigkeiten ab: wie sich das Aufstehen gestaltet, die Rangelei ums Badezimmer, wie man den Nachbarn im Schulbus begrüßt etc. Wir wollen uns Gedanken machen, wo wir etwas besser machen können.

Aktivitäten
• Puzzle (siehe PDF Datei): Sie haben die goldene Lebensregel der Bibel – Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen. (Mt 7,12) – als Puzzle vorbereitet. Die Kinder setzen den Satz richtig zusammen, kleben ihn auf farbiges Papier und legen ihn zum Herz.
• Erzählrunde: Was mag ich gar nicht? Was erwarte ich von anderen? – Jeder darf erzählen, indem er folgende Sätze ergänzt: „Ich hasse es, wenn …“ und „Ich erwarte mir, dass …“
• Zauberworte finden: Es gibt Zauberworte und -sätze, die für eine gute Atmosphäre sorgen: Bitte! Danke! Gern geschehen! Entschuldige bitte! Würdest du wohl … – Ausdrücke wie diese werden auf Sprechblasen geschrieben und zum Herz gelegt.
• Wir nehmen uns vor, so viele Zauberworte wie möglich in dieser Woche zu verwenden.

Sonntagsevangelium: Lukas 9, 28-36
Die Verklärung Jesu
Etwa acht Tage nach diesen Reden nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten.
Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß.
Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte.
Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen.
Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte.
Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst.
Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.
Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.

Abschluss: Vater unser und Kreuzzeichen.

(aus: Zeitschrift Stadt Gottes Februar 2012, Seite 38 u. 39) / Artikelbild von flickr /obstschale